Mittwoch, Juli 23, 2014

Video: Erdkampfflugzeug SU-25s der ukrainischen Luftwaffe - taktisch-technische Daten

Die taktisch-technischen Daten des Erdkampfflugzeugs SU-25s wie es auch von der ukrainischen Luftwaffe eingesetzt wird:





Indienststellung
1981
Besatzung
1


Maße und Gewicht
Länge
15,32 m
Spannweite
14,52 m
Höhe
5,20 m
maximales Startgewicht
20.000 kg


Triebwerke und Leistung
Triebwerke
2 x MNRK Sojus/Gawrilow R-195Sh Strahltriebwerke
Schubkraft
2 x 44,13 kN
maximale Geschwindigkeit
950 km/h
Dienstgipfelhöhe
10.000 m
Reichweite
400 km


Bewaffnung
Kanone
1x GScha-30 mit 200 Schuss pro Minute
Raketen
Wicher M Panzerabwehr-Lenkrakete, optisch-gelenkte Rakete Kh-29T, laser-gelenkte Raketen Kh-25ML und Kh-29L, Anti-Schiffs-Rakete Kh-35, Anti-Radar-Raketen Kh-35P und Kh-58U, Luft-Luft-Raketen R-27R, R-60, R-73 und R-77, ungelenkte Rakete S-5 mit Startbehälter UB-32
Bomben
laser-gelenkte Bomben KAB-500Kr, KMGU-2 Munitions-Container, Cluster-Bomben 250 kg und 500 kg, Mehrzweckbomben (Sprengbomben) 50 kg bis 500 kg

Flug MH-17: Konnte das Erdkampfflugzeug SU-25s die Boeing 777 abschiessen?

Könnte Flug MH-17 in 10.000 Metern Höhe durch ein ukrainisches Erdkampfflugzeug SU-25s abgeschossen worden sein?

Die inzwischen öffentlichen Radardaten von Malaysia-Airlines-Flug MH-17 beweisen, dass die Boeing 777 bis Donezk ihrer Flugroute folgte. Die Flughöhe betrug mit 33.000 Fuss rund 10.000 Meter, die Geschwindigkeit 909 Kilometer pro Stunde. Warum die Maschine über Donezk plötzlich von ihrer Route um 14 Kilometer nach Norden abwich, um sie danach mit Kurs 120 Grad wieder zu korrigieren, ist noch unklar. 

Des Weiteren zeigen die in eine zweidimensionale Ebene projizierten Tracking-Daten ein ukrainisches Kampfflugzeug in unmittelbarer Nähe. Die russische Militärführung erklärte am Montag dazu, dass dieses Kampfflugzeug - vermutlich eine SU-25s - sich im selben Flugkorridor bewegte und die Entfernung zur malaysischen Boeing nur 3 bis 5 Kilometer betrug. 

Die SU-25s in der ukrainischen Luftwaffe ist ein Erdkampfflugzeug. Seine Dienstgipfelhöhe beträgt 10.000 Meter. In der Dienstgipfelhöhe kann ein Flugzeug mit seiner maximal zulässigen Gesamtmasse und maximaler Dauerleistung der Triebwerke noch 100 Fuss pro Minute steigen. 

Man braucht also nur die Gesamtmasse zu reduzieren, sprich weniger Bewaffnung und weniger Treibstoff mitnehmen und schon steigt die SU-25s weit höher. Fliegt der Pilot dazu noch eine ballistische Parabel, so kann er zusätzlich noch einiges mehr an Höhe gewinnen. 

Handelte es sich aber um eine moderne SU-25TM (aka SU-39), dann beträgt die Dienstgipfelhöhe sogar 12.000 Meter und die maximal erreichbare Flughöhe noch eimal um einiges mehr.

Zur Bewaffnung gehören laut Angaben der russischen Luftwaffe unter anderem Luft-Luft-Raketen mit Radar-Näherungszünder und Splittersprengkopf des Typs R-60. Diese Rakete hat eine maximale Reichweite von 12 Kilometern. Die sichere Reichweite soll zwischen 3 und 5 Kilometern betragen. 

Ein Abschuss der malaysischen Boeing 777 durch eine ukrainische SU-25s liegt also durchaus im Bereich des Möglichen.
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Dienstag, Juli 22, 2014

Flug-17: NYT-Fotos sollen Raketentreffer belegen

Die New York Times hat Fotos von Wrackteilen mit mutmaßlichen Schrapnell-Treffern veröffentlicht.

Zwei Reporter der  New York Times haben mehrere Wrackteile der Boeing 777 des Malaysia-Airlines-Fluges MH-17 fotografiert. Die Perforierung der Fundstücke soll von einem Treffer durch eine Rakete russischer Bauart stammen. Demnach sei ein Flugkörper mit Splittergefechtskopf unterhalb der Boeing detoniert und habe das Flugzeug an vielen Stellen beschädigt. Das Schadensbild sei ähnlich dem wie es eine Boden-Luft-Rakete des Typs SA-11 hervorrufe, glauben die Reporter nach einer ersten Analyse. Die Löcher seien ziemlich klein und hätten eine ähnlich Form. Wer die Rakete startete ist jedoch nicht erkennbar.

Flug MH-17 - US-Journalist: US-Satellitenfotos belegen Raketenstart durch ukrainisches Militär

Laut Investigativ-Journalist Robert Parry zeigen US-Satellitenfotos den Start einer ukrainischen Rakete und leere Bierflaschen.

Robert Parry gilt unter Journalisten als eine zuverlässige Quelle mit erstklassigen Kontakten in die Kreise der US-Geheimdienste. Auf seinem unabhängigen Portal consortiumnews.com berichtete Parry, dass die USA Satellitenfotos hätten, die belegen, dass vermutlich betrunkene ukrainische Soldaten eine Boden-Luft-Rakete starteten. Die Bilder einer ukrainischen Raketen-Batterie sollen zudem leere Bierflaschen zeigen. 

Parry beklagte zudem, dass es zuwenig professionelle Skepsis in dem ganzen Medien-Rummel um den Absturz des Malaysia-Airlines-Fluges MH-17 gebe.
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Montag, Juli 21, 2014

Video - Flug MH-17: Air Traffic über Donezk am 17. Juli 2014

Das Video von der heutigen Pressekonferenz im Hauptquartier der russischen Streitkräfte in Moskau mit der Erklärung des Luftverkehrs über Donezk am 17.07.2014 von 17.19 Uhr bis 17.25 Uhr Moskauer Zeit (13.19 Uhr bis 13.25 Uhr UTC):


Demnach soll um 17.20 Uhr Moskauer Zeit ein ukrainisches Kampfflugzeug vermutlich vom Typ SU-25 die Boeing 777 des Malaysia-Airlines-Fluges MH-17 zumindest massiv bedrängt haben. Danach sank die Geschwindigkeit der Boeing von 909 Kilometern pro Stunde kontinuierlich auf 202 Kilometer pro Stunde. Der Transponder sendete in dieser Zeit weiter. Das Signal verschwand erst vom Radarschirm als die Geschwindigkeit 202 Kilometer pro Stunde erreichte. Das Kampfflugzeug verblieb danach noch mindestens vier Minuten über der Unglücksstelle und beobachtete die Situation. 

Das russische Verteidigungsministerium forderte von den Kiewer Machthabern eine Erklärung, warum der Kampfjet genau zur selben Zeit und in der selben Höhe im Flugkorridor von Flug MH-17 flog. Zudem befand sich zur fraglichen Zeit ein US-Satellit über der Unglücksstelle. Moskau forderte die USA auf, ihre Satellitenfotos den internationalen Ermittlern zu übergeben.

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Radardaten veröffentlicht: FLUG MH-17 DURCH UKRAINISCHEN KAMPFJET MASSIV BEDRÄNGT!

Telemetriedaten beweisen: Flug MH-17 wurde durch ukrainisches Kampffugzeug massiv bedrängt.

Die Radardaten, die das russische Verteidigungsministerium heute vorlegte, lassen keine Zweifel mehr zu. Die Boeing 777 von Malaysia Airlines wurde offenbar durch eine ukrainische SU-25 bedrängt.

"Ein aufsteigendes ukrainisches Kampfflugzeug wurde ausgemacht. Die Entfernung zur malaysischen Boeing betrug 3 bis 5 Kilometer", teilte Generalleutnant Andrej Kartapolow heute auf einer Pressekonferenz im Hauptquartier der russischen Streitkräfte in Moskau mit.

"Wir hätten gerne eine Erklärung, warum sich der Militärjet entlang des zivilen Flugkorridors zur selben Zeit und in der selben Flughöhe bewegte.", sagte er.

"Ein SU-25-Kampfflugzeug kann eine Höhe von 10 Kilometern erreichen, gemäß seiner Spezifikation", fügte Kartopolow hinzu. "Es ist mit Luft-Luft-Raketen des Typs R-60 ausgerüstet mit einer Reichweite von 12 Kilometern und sicheren 5 Kilometern."

Die Anwesenheit des ukrainischen Militärjets kann durch Video-Aufnahmen des Überwachungszentrums in Rostow belegt werden, gab Kartapolow an.

Im Moment des Absturzes flog ein amerikanischer Satellit über das Gebiet der Ostukraine, gemäß des russischen Verteidigungsministeriums. Es drängt die USA ihre Satellitenfotos und Daten zu veröffentlichen.

Zudem stürzte Flug MH-17 innerhalb des Operationsgebiets der ukrainischen selbstfahrenden Boden-Luft-Raketen mittlerer Reichweite des Typs "Buk" ab, sagte der russische General.



Die Nachrichtenagentur RIA Novosti meldet zudem, dass Flug MH-17 bis Donezk auf seiner geplanten Route flog. Danach wich die Maschine von ihrer Route um 14 Kilometer nach Norden ab. Als Folge leitete die Besatzung ein Manöver zur Rückkehr auf die ursprünglich geplante Flugroute ein. Das Manöver konnte jedoch nicht mehr beendet werden.

Die Boeing 777 habe ab 17.20 Uhr kontinuierlich an Geschwindigkeit verloren. 17.23 Uhr verschwand das Flugzeug von den russischen Radarschirmen, Als um 17.21 Uhr die Geschwindigkeit unter 200 Kilometer pro Stunde sank, tauchte über dem Absturzort ein weiteres Objekt auf und war vier Minuten lang sichtbar. Eine Abfrage dessen Sekundärradars ergab keine Daten. Es könnte sich um ein weiteres Militärflugzeug gehandelt haben. 

Die Daten werden den internationalen Ermittlern übergeben. Generalleutnant Kartapolow sagte auch, dass Flugdatenschreiber und Cockpit Voice Recorder mehr Aufschluss über das Geschehen geben werden.
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Flug MH-17: Nur Raketenteile können die Täter entlarven

Ein Raketentreffer wäre am Flugzeugwrack nachweisbar, aber ohne die Raketentrümmer bleibt es bei gegenseitigen Anschuldigen.

Seit vier Tagen versuchen der Westen und die Kiewer Machthaber einen mutmaßlichen Abschuss des Malaysia-Airlines-Fluges MH-17 Russland und den Selbstverteidigungskräften in Noworossia anzulasten. Ohne Erfolg, denn Beweise gibt es nicht.

Dabei könnten die Raketentrümmer viel zur Aufklärung beitragen. Denn mit Typ und Modell-Nummer sind auch Hersteller, Produktionsjahr sowie das Exportjahr bekannt. Weiter kann der Truppenteil ermittelt werden, welcher die Rakete empfangen hat und dann wohl auch startete. Der Abgleich frischer Spuren eines Raketenstarts mit den Resten des Treibmittels an der Rakete würden die Abschussrampe identifizieren. 


Mit der Übergabe der Raketenteile an die unabhängige Untersuchungskommission und Gewährung des Zugangs zu ihren Abschussrampen könnten die Kiewer Machthaber entscheidend zur Aufklärung der Katastrophe beitragen.
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Flug MH-17: Keine Beweise für Abschuss-Theorie

Der Westen bleibt Beweise für seine Abschuss-Hypothese bislang schuldig. 

Noch bevor die Trümmer des Malaysia-Airlines-Fluges MH-17 zu Boden fielen und es eine Stellungnahme aus Kiew gab, zeigte der Westen in kollektiver Hysterie auf den "bösen Russen". Die Frage schien nur noch: "Welcher Russe war's, die Selbstverteidigungskräfte der Vereinigten Volksrepublik Novorossia oder russische Streitkräfte?". Die Möglichkeiten eines Flugunfalls, eines Bombenattentats oder eines Abschusses mit Luft-Luft- oder Boden-Luft-Raketen durch die ukrainische Armee wurden noch vor Beginn einer Unfalluntersuchung ausgeschlossen. Dabei hatten doch laut Medienberichten ukrainische Truppen in den Tagen vor dem Unglück 27 Buk-Raketen-Systeme in den Raum Donezk verlegt und mit Übungen begonnen.

Doch auch am vierten Tag nach der Katastrophe bleibt der Westen die Beweise für seine Vorwürfe schuldig. Man beteuert zwar immer wieder, man hätte Hinweise wie Telemetrieaten. Sogar die Kiewer Machthaber behaupten dreist, sie hätten eigene Satellitenfotos geschossen. Aber bislang wurden noch nicht einmal diese Hinweise veröffentlicht. 

Raketenteile wären ein Beweis, fehlen aber!


Wo immer auf der Welt ein Raketenstart erfolgt, werden wenige Minuten nach deren Einschlag die Teile, die Nummer und das Herkunftsland öffentlich präsentiert. Man fischt die Trümmer sogar aus dem Meer wie nach den Raketentests Nord Koreas. Im Fall MH-17 Fehlanzeige. Von einer mutmaßlichen Rakete noch immer keine Spur. Dabei könnten gerade diese Trümmer stichhaltige Hinweise auf Herkunft, Abschussort und Truppenteil geben.
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Sonntag, Juli 20, 2014

Absturz von Flug MH-17: Die einsamen Opfer

Den Kiewer Machthabern scheinen Schuldzuweisungen und Propagandaschlacht wichtiger als die Bergung der Opfer und Aufklärung der Ursache. 

Wo auch immer auf der Welt eine Flugzeugkatastrophe passiert, sind Minuten später bereits hunderte von Rettungskräften, Feuerwehrleuten, Ärzten und freiwilligen Helfern vor Ort. Polizei sichert weiträumig die Unfallstelle, angeleitet von professionellen Krisenmanagern. Politiker bezeugen Betroffenheit. Luftfahrtexperten von Fluggesellschaft und Hersteller drehen jeden Stein um und suchen nach dem entscheidenden Hinweis auf die Ursache.

Im Osten der zerrissenen Ukraine ist das anders. Nahezu gespenstisch verlassen erscheint die Szenerie an der Absturzstelle des Malaysia-Airlines-Fluges MH-17, bei dem 298 Menschen, darunter 85 Kinder umkamen. In Mitten wunderschöner Sonnenblumen -und Getreidefelder ein paar freiwillige Feuerwehrleute, die in schwüler Wärme Leichen bergen und in notdürftige Zelte am Wegrand tragen. Eine Kühlhalle gibt es nicht. Einige OSZE-Beobachter noch, aber dafür stöbern rund 25 nutzlose Reporter in den Trümmern, machen Fotos und verwischen Spuren. 

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Donnerstag, Juli 17, 2014

Flugzeugabsturz in Ostukraine: WAS SUCHTE FLUG MH-17 ÜBER DEM KRIEGSGEBIET?

Wer überfliegt denn ein Kriegsgebiet? Wussten Piloten und ukrainische Flugsicherung von den Kampfhandlungen entlang der Flugroute?

Laut Medienberichten ist Malaysia-Airlines-Flug MH-17 wohl im Osten der Ukraine bei Tores wenige Kilometer hinter Donezk abgestürzt. Augenzeugen berichteten, die Boeing 777 sei von einer Rakete getroffen worden.

Sollte es sich tatsächlich um einen wenn auch versehentlichen Flugzeugabschuss handeln, ist heute ein sehr schwarzer Tag für Europas Politik!

An Bord sollen sich 280 Passagiere und 15 Crew-Mitglieder befunden haben. Überlebt hat wohl niemand. Flug MH-17 war um 12.14 Uhr Ortszeit in Amsterdam gestartet und befand sich auf dem Weg nach Kuala Lumpur. Der Kontakt zur Maschine ging um 13.21 Uhr Ortszeit verloren.





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Sonntag, Juli 06, 2014

UAV: Europas Drohne könnte am Luftfahrtstandort Dresden entwickelt und gebaut werden

Entwicklung und Bau der Euro-Drohne könnte in Dresden-Klotzsche 1500 neue Arbeitsplätze schaffen.

Wird Europas Drohne am Traditionsstandort Dresden-Klotzsche entwickelt und gebaut? Die Voraussetzungen dafür und die Infrastruktur sind bereits vorhanden. Wir haben hier die Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker mit ihrem Know-how und freien Kapazitäten. Direkt am Airport Dresden befindet ein moderner Windkanal in unmittelbarer Reichweite des Luft- und Raumfahrtunternehmens Airbus mit einem Direktzugang zur Rollbahn. Ideal für Versuche, Flugerprobungen und Serienfertigung. Die renommierte TU Dresden könnte das Projekt mit ihren Forschungskapazitäten und Erfahrungen unterstützen. Die Kommunikationswege wären sehr kurz. Durch die geringen Lohnkosten in Sachsen würden zudem die Entwicklungs- und Herstellungskosten sinken, was die Steuerzahler entlastet.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sollte sich daher für die Vergabe des Drohnen-Projekts nach Dresden einsetzen.

Die Welt hatte berichtet, dass Bundesverteidigungsministerin von der Leyen (CDU) offenbar plant, die Entwicklung einer europäischen Drohne in Auftrag zu geben. Durch das Projekt könnten am Luftfahrtstandort Dresden 1500 neue Arbeitsplätze mit langfristiger Perspektive entstehen. Nicht zuletzt würde damit die Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland gestärkt.
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Mittwoch, Mai 07, 2014

Video: 69 Flugzeuge und Hubschrauber fliegen zur Siegesparade am 69. Tag des Sieges über Moskau

Russland begeht am 09. Mai 2014 zum 69. Mal den Tag des Sieges über den Hitler-Faschismus. In vielen Städten des Landes finden zu Ehren der gefallenen Helden und der Kriegsveteranen Militärparaden statt.

Die Parade in Moskau beginnt um 10.00 Uhr. Am Vorbeimarsch auf dem Roten Platz wird ein Rekordaufgebot mit 11.000 Soldaten, hunderten von Panzern, darunter T-90A, gepanzerten Fahrzeugen, Selbstfahrlafetten wie die MSTA-S, legendäre Raketenwerfer “Katjusha”, Flugabwehrraketensysteme BuK-M2 und mobilie Abschussbasen mit Raketen Topol-M teilnehmen.

Die Parade wird aus der Luft von 69 Militärflugzeugen und Hubschraubern begleitet, darunter Su-24M- und Su-34-Bomber, Su-25-Kampfbomber, Su-27- und Mig-29-Jagdflugzeuge und Kampfhubschrauber wie der Mi-35M.

Hier vorab aus der Meldung von RT.com zwei Videos über die Vorbereitungen:

69 Flugzeuge und Hubschrauber trainieren den Überflug über Moskau.


Nächtliche Exerzierübungen auf dem Roten Platz:


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Montag, Juni 25, 2012

Abschuss von NATO-Jet: Syriens Spiel mit dem Feuer

Der Abschuss eines wehrlosen Schulflugzeugs des NATO-Mitglieds Türkei war unangemessen und ist für Syrien gefährlich.



Wollte die Türkei Syrien wirklich mit einem einzelnen mehr als 30 Jahre alten Oldtimer vom Typ F-4 Phantom angreifen? So zumindest sehen es Verschwörungstheoretiker im Internet.

Dabei übersehen sie, zu unerlaubten Überflügen der Territorien von Nachbarländern kommt es immer wieder auch von Deutschland aus. Aber nie würden Polen, Holland oder Frankreich unsere Flieger einfach abschießen. Sogar im Kalten Krieg ließen die Russen den Luft-Rowdy Rust ziehen, obwohl der durch seine irre "Friedensmission" das Leben unschuldiger Männer, Frauen und Kinder in Moskau gefährdete.

Abschuss war unangemessen

Fliegt ein Flugzeug in Friedenszeiten ohne Genehmigung in den Luftraum eines anderen Landes ein, so begleitet die Luftwaffe den “Eindringling” und fordert ihn mit international verständlichen Zeichen zur Landung auf oder weist ihm den Kurs aus dem verletzten Luftraum heraus. So ist es international üblich.

Warum hat sich Syrien diesmal nicht an diese Standards gehalten, wo es doch immer wieder Grenzverletzungen seitens der türkischen Luftwaffe gegeben haben soll? Weil wenige Stunden zuvor ein syrischer Kampfpilot samt seines Jets nach Jordanien desertierte? Weil dem Terrorregime von Damaskus immer mehr Truppen weglaufen und sich in die Türkei absetzen? Das alles würde zumindest die Nervosität der syrischen Streitkräfte erklären.

Syrien spielt bewusst mit dem Feuer

Inzwischen kam aber heraus, dass Syriens Flugabwehr den Eindringling als türkischen Kampfjet identifiziert hatte und vor der Feuereröffnung ebenfalls erkannt haben musste, dass der den syrischen Luftraum bereits wieder verlassen hatte. Zudem gab es zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Anzeichen, dass es sich um eine Invasion handeln könnte. Dagegen sprechen die hoffnungslos überalterte Technik des Flugzeugs, der Übungsflug, fehlende Bewaffnung und die geringe Verweildauer im syrischen Luftraum.

Syrien hat vorsätzlich gehandelt und ohne Anzeichen einer Bedrohung das Feuer auf einen NATO-Jet eröffnet. Das Assad-Regime riskiert damit eine entschlossene Reaktion unseres Militär-Bündnisses und spekuliert vermutlich auf Beistand durch Russland und China.

So fangen Kriege an!

Foto: Kampfflugzeug F-4E-2020 Phantom der türkischen Luftwaffe / Jerry Gunner / CC

Donnerstag, Juli 21, 2011

Billigflieger: Nach Ticketsteuer - Reisende fliegen von Auslandsflughäfen

Immer mehr Sparer unter den Passagieren weichen auf grenznahe Airports aus, weil Billigflieger ihre Routen in Deutschland dicht machen.

Im Januar startete die neue Flugticketsteuer. Jetzt meldet der Flughafenverband ADV, dass immer mehr Passagiere die deutschen Flughäfen meiden und lieber von grenznahen Airports im Ausland abfliegen.

Vor allem das Ryanait-Drehkreuz Frankfurt-Hahn sei betroffen. Hier sank die Zahl der Passagiere im ersten Halbjahr um 13,7 Prozent. In Köln/Bonn, ein Stützpunkt der Lufthansa-Tochter Germanwings, gingen das Passagieraufkommen um 1,6 Prozent zurück.

Insgesamt boomt aber die Branche. So starteten und landeten an deutschen Flughäfen in der ersten Jahreshälfte rund 92,6 Millionen Fluggäste. Ein Anstieg von 8,1 Prozent.

Billigflieger zwingen deutsche Fluggäste ins Ausland

Vor allem Ryanair, nach eigenen Angaben Europas größte Billig-Airline, hatte gegen die Flugsteuer protestiert. Die Airline zog sogar Flugzeuge aus Deutschland ab und fliegt mit ihnen jetzt von anderen europäischen Flughäfen ab - bei geringeren Steuern und Gebühren.

Daher sind viele preisbewusste Fluggäste gezwungen, ebenfalls ausländische Airports zu nutzen.

Ticketsteuer: Fluggäste meiden deutsche Flughäfen

Durch die neue Ticketsteuer fliegen knauserige Fluggäste von Flughäfen im Ausland.

Seit Einführung der neuen Flugsteuer im Januar dieses Jahres machen Fluggäste von Billigfliegern einen Bogen um deutsche Flughäfen. Die Passagiere fliegen lieber von grenznahen Airports, wie vom niederländischen Maastricht, meldete der Flughafenverband ADV. Am Ryanair-Dreh-Kreuz Frankfurt Hahn sank die Zahl der Passagiere im ersten Halbjahr um 13,7 Prozent. Der Flughafen Berlin-Schönefeld erzielt hingegen ein Plus von 1,4 Prozent, liegt aber im Wachstum weit hinter dem Durchschnitt zurück.

Die neue Steuer auf Flugtickets beträgt zwischen acht und 45 Euro. Sie gehört zu den “Sparmaßnahmen” in Höhe von insgesamt 80 Milliarden Euro, mit denen die schwarz-gelbe Bundesregierung ihre Staatsschulden abbauen will.